Archiv der Kategorie: StuPa

Die LHG Darmstadt im Studierendenparlament

Live Ticker aus dem StuPa am 12.12.2012

19:03 – langsam wird der Raum voller. Wir sind halt auch bei der Pünktlichkeit etwas “alternativ”.

19:06 – Es wird versucht dem RCDS den Tisch zu klauen – so sieht anständige parlamentarische Arbeit aus.

19:13 – Das StuPa wird eröffnet!

19:17 – Der Förderverein zur Unterstützung von in Not geratenen Studierenden stellt sich vor. Der Verein unterstüzt zur Zeit etwa 14 Studenten, weist allerdings auch viele Studenten zurück, da diese die Not nicht ausreichend begründen können, oder wiederholt die Unterstützung des Vereins benötigen.

19:27 – Es wird begonnen die Berichte der Referate zu besprechen. Als neue Bedrohung wurde die Gruppe “Identitäres Europa” ausgemacht, außerdem finden sich wohl zunehmend Hakenkreuzsymbole in Uniräumen.

19:43 – Haushaltsbesprechung beginnt.

19:46 – 5000 € werden für Rock gegen Rechts vorgehalten. Einen genauen Plan gibt es dort noch nicht, jedoch will man das Geld schonmal zu Verfügung haben. Es wird zudem bemängelt, dass der Antrag zu den Rückstellungen noch nicht beschlossen wurde.

20:00 – Wir und der RCDS möchten nicht pauschal 5000€ für die Veranstaltung Rock gegen Rechts ausgeben, ohne dass ein genauer Ausgabenplan vorliegt. Stattdessen habeb wir den Antrag gestellt, dies in den Topf Kultursubventionen aufzunehmen – so muss nämlich ein Finanzierungsplan dem StuPa vorgelegt werden und diese muss abgesegnet werden.

20:04 – Wir fragen weiterhin worin sich die Referate “Vernetzung”, “Hochschulpolitik” und “Politische Bildung” unterscheiden. Vernetzung ist externe Hochschulpolitik, “Hochschulpolitik” ist  interne Hochschulpolitik und “Politische Bildung” ist die Erziehung zum Mündigen Bürger. Hört, hört: Der AStA wird euch erziehen!

20:15 – Antrag: Aufwandsentschädigung auf 92.000€ reduzieren, da dieser im Vergleich zu den Ausgaben für HSG und Fachschaften sehr hoch ist. 22 Fürstimmen, 8 Gegenstimmen, 1 Enthaltung – angenommen!

20:19 – Antrag des RCDS: Der Beitrag zur Krabbelstube wird auf 5000€ erhöht, dafür wird der Beitrag zum Zuschuss für die Inneneinrichtung für die Krabbelstube gestrichen. Der Antrag ist insgesamt Haushaltsneutral. Fürstimmen 6,  Gegenstimmen 14, Enthaltungen  11 – abgelehnt.

20:22 – Antrag des RCDS: Streichen des Postens “Rock gegen Rechts” (5000€). Für 3, Gegen 23, Enthaltungen 5 – abgelehnt.

20:24 – Antrag LHG: Überführen des Postens “Rock gegen Rechts” in den Etat Kultursubventionen, da so die Ausgaben durch das StuPa genehmigt werden müssten. Dafür 5, Gegen 25, Enthaltungen 1.

20:29 – Abstimmung über den Haushalt. Dafür 23, Dagegen 4, Enthaltungen 4.

20:30 – nächster TOP: Rücklagenbildung. Der Antrag wird zurückgezogen.

20:31 – nächster TOP: AG Wahlbeteiligung. Es soll eine Arbeitsgruppe gebildet werden, die zum Ziel haben soll die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Die Hochschulpolitschen Referenten beteuern, dass Sie in dieser Arbeitsgruppe mitarbeiten werden.

20:43 – Die LHG stellt den Antrag, dass die Arbeitsgruppe ausdrücklich öffentlich ist und auf der AStA-Homepage und in sozialen Netzwerken beworben wird. Der Antrag wird vom Antragsteller übernommen.

20:45 – Der Antrag wird einstimmig angenommen!

20:47 – Matthias Speck soll 670€ Aufwandsentschädigung bekommen, da er viele Plakate und die AStA-Zeitung gestaltet. Dies entspricht dem Bafög-Satz inklusive KV und PV teil. Die LHG möchte wissen, ob der Besagte bei den Eltern mitversichert ist. Die Betroffene Person verlangt dafür eine nicht-öffentliche Sitzung, der Antrag dazu wird jedoch nicht angenommen.

21:00 – Tim von Masch+ kommentiert, dass in Fachschaften auch Zeitungen gestaltet werden und sich engagiert wird, ohne dass “Aufwandsentschädigungen” gezahlt werden. Wir können dem nur beipflichten!

21:06 – Der Antrag wird abgestimmt: 26 Fürstimmen, 3 Gegenstimmen, 2 Enthaltungen.

21:06 – Resolution Parkraumbewirtschaftung: Die Uni möchte an der Lichtwiese die Parkbereiche bewirtschaften. Dabei sollten ursprünglich die nur Mitarbeiter einen Stellplatz bekommen. Bei meinem Gespräch heute Mittag mir Prof. Prömel wurde allerdings zugesagt, dass für pendelnde Studenten die Möglichkeit geschaffen werden soll,  ein Ticket für einen niedrigen zweistelligen monatlichen Preis zu bekommen.
Ein Änderungsantrag von Masch+ sieht vor, den Antrag auf die Fahrradparkplätze zu  reduzieren. Der Änderungsantrag wurde angenommen. Daraufhin wird der Antrag vom Antragsteller zurückgezogen, der geänderte Antrag wird von Denis jedoch übernommen.

21:34 – Wir beschäftigen uns jetzt mit den Anwesenheitspflichten. Im Antrag sollen generell alle Anwesenheitspflichten abgeschafft werden. Laut Alexander Lang denken Studenten, sobald Anwesenheitslisten rumgehen, dass in der Veranstaltung eine Anwesenheitspflicht herscht. Wir Studenten müssen scheinbar wirklich vor unserer Dummheit geschützt werden.
Masch+, RCDS und wir nennen viele Gründe, die gegen eine pauschale Abschaffung von Anwesenheitspflichten sprechen. So halten wir zum Beispiel Praktika, Tutorien etc.  für nicht durchführbar ohne Anwesenheitspflichten. Auch bei sicherheitsrelevanten Einweisungen halten wir eine Anwesenheitspflicht für unumgänglich. Für uns ist daher ein pauschales Verbot für unpraktikabel. Alle Änderungsanträge werden abgelehnt. Auf Wunsch von RCDS und masch+ wird namentlich abgestimmt. Wir können dieser Resolution in dieser Form so auf keinen Fall zustimmen. Insgesamt wird die Resolution aber angenommen.

21:56 – Es wird nochmals zur Eröffnung der Fahradwerkstadt eingeladen.

22:01 – StuPa ex.

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StuPa heute, 12.12.2012

Heute findet in Raum S103-104 die dritte StuPa Sitzung der Legislaturperiode an. Thema werden neben der Haushaltsbesprechung vor allem die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Erhöhung der Wahlbeteiligung, die Genehmigung von zusätzlichen Mitteln für ein “Service-Referat” sowie Resolutionen zu den Themen Parkraumbewirtschaftung und Anwesenheitslisten in Vorlesungen sein.

Gäste sind immer willkommen – kommt einfach vorbei, wenn ihr interessiert seit! Die Einladungen und Anträge findet ihr auch hier: http://www.asta.tu-darmstadt.de/cms/de/news/singlenews/ansicht/studierendenparlament-am-12122012/corts/

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Bericht vom StuPa am 27.11.2012

In der zweiten Sitzung des Studierendenparlamentes diese Semester wurde unter anderem folgendes besprochen:

Die Fahrradwerkstatt für Studenten eröffnet offiziell am 14.12.2012 um 13 Uhr. Da die Werkstatt unter der Organisation des AStA steht bzw. von der Studierendenschaft teilweise getragen wird wurden hierfür im Haushalt für das Jahr 2013 neue Posten hinzugefügt (siehe Punkt 1.7, 2.5 und 3.9).

Neben der Fahrradwerkstatt gab es im Haushalt 2013 noch weitere Änderungen im Vergleich zum Vorjahr. So haben sich die Personalkosten (Punkt 2) um 56100 € erhöht. Begründung hierfür ist, dass ein neuer AStA Referent eingestellt wurde speziell für internationale Studierende und dass die Angestellten des AStA (in den gewerblichen Refaraten) jetzt im Tarifvertrag sind.
Bei der Kategorie “Zuschüsse und Beiträge” kam nur Punkt 4.8 hinzu, welcher ein Beitrag für den Verein für in Not geratene Studierende Darmstadt enthält in Höhe von 5000 €.
Die niedrigeren Ein-/Ausgaben des 603qm ergeben aus den Umbaumaßnahmen nächstes Jahr.

Nach der ersten Lesung des Haushalts standen mehere Anträge an.
Bei dem ersten Antrag von Jakob Rimkus ging es um eine Satzungsänderung, damit die Studierendenschaft höhere finanzielle Rücklagen bilden kann. Dieser Antrag wurde allerdings auf die nächste Sitzung vertagt, da der Antragssteller nicht anwesend war.
Der zweite Antrag der Campusgrünen auf Einführung einer Arbeitsgruppe, welche Möglichkeiten besprechen soll wie man die Wahlbeteiligung an den Hochschulwahlen erhöht, wurde aus den selben Grund auf die nächste Sitzung vertagt.
Als nächsten wurde ein Antrag und eine Resolution von masch+ behandelt.
Der Antrag forderte, dass der AStA in diesem Semester eine weitere Vollversammlung der Studierendenschaft organisiert, weil die letzte Vollversammlung kaum beworben wurde, was zur Folge hatte, dass wenige Studierende kamen (höchstens 10 nach Angaben von masch+). Dieser Antrag wurde in geänderter Fassung angenommen.
Die Resolution forderte, dass bei Werbung seitens der AStA auf politische neutralität zu achten sei. Konkret ging es hierbei um das Plakat für den Tag der Studierendenschaft auf dem eine Faust abgebildet wurde. Diese Resolution erfuhr vor dem Beschluss zwei Änderungen. Zum einen wurde die Resolution zu einem Antrag abgeändert und es wurde “… politisch neutrale Gestaltung…” ersetzt durch “…zielgruppengerechte Gestaltung…”, da es anscheinend schwierig ist zu unterscheiden, was politisch ist und was nicht.

Die nächste Sitzung findet am 12.12.2012 statt und wird sich vermutlich wieder hauptsächlich mit dem Haushalt für das Jahr 2013 beschäftigen.

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StuPa am 27.11.2012

Am kommenden Mittwoch findet die nächste StuPa Sitzung in Raum S103-113 statt. Hauptthema wird wohl die erste Vorlage des Haushaltes sein: Dort wurden die “Aufwandsentschädigungen” unserer AStA-Vertreter schonmal um 25% erhöht: Ich freue mich schon auf die Begründung…

Weiterhin gibt es einen Satzungsänderungsantrag in Bezug auf die Höhe der Rücklagen und einen Antrag auf die Einrichtung einer Arbeitsgruppe die sich mit der niedrigen Wahlbeteiligung beschäftigen soll. Wir können gespannt darauf sein, ob damit der stetig sinkenden Wahlbeteiligung ein Ende gesetzt werden kann.

Unserer neuen StuParier von Masch+ stellen gleich zwei Anträge: Im einen wird gefordert die Vollversammlung zu wiederholen, da diese zu schlecht beworben gewesen war – was wir bestätigen können. Außerdem fordern Sie in einem zweiten Antrag das Werbemittel des AStA in künftig politische neutral zu gestalten seien. Wir können sehr gespannt sein!

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Anträge StuPa in der nächsten Woche

Unsere Anträge zur nächsten StuPa-Sitzung:

Antrag

Das Studierendenparlament der TU Darmstadt möge beschließen:

Der von allen Studierenden zu entrichtende Beitrag für die Studierendenschaft bzw. den AStA von momentan 11,50 Euro wird für die nächsten zwei Jahre nicht erhöht.

Begründung:

Die Beiträge für die Studierendenschaft bzw. den AStA sind in den letzten zehn Jahren um 4,34 Euro gestiegen.  Betrug der Beitrag im Sommersemster 2002 noch 7,16 Euro, so beträgt er momentan, im Sommersemster 2012, 11,50 Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 61 Prozent innerhalb der letzten zehn Jahre.

Weder die Inflation noch die steigenden Studierendenzahlen können dieses extreme Ansteigen der Beiträge für die Studierendenschaft bzw. den AStA rechtfertigen. Mehr Studierende bedeuten auch mehr Einnahmen. Die durchschnittliche Inflation lag in dem genannten Zeitraum bei 1,5 Prozent und hätte, wohlwollend ausgelegt, eine Erhöhung um 1,50 Euro gerechtfertig.

Da der AStA endlich lernen muss, sorgsam mit dem ihm anvertrauten Geld umzugehen und eine Beitragserhöhung ganz und gar nicht der Weisheit letzter Schluss darstellt, ist dieser Antrag leider vonnöten. Die Studierenden dürfen nicht weiter die Melkkühe der „Verfassten Studierendenschaft“ sein!

 

Antrag

Das Studierendenparlament der TU Darmstadt möge beschließen:

Das vom AStA geführte gewerbliche Referat „603qm“ darf ab sofort kein Sponsoring von Herstellern alkoholischer Getränke annehmen und verbreiten. Entsprechendes wird in der Ordnung des gewerblichen Referats 603qm der Studierendenschaft festgeschrieben.

Begründung:

Laut Ordnung des gewerblichen Referats 603qm der Studierendenschaft muss ein Sponsor ökologisch nachhaltig und sozial verträglich wirtschaften und er darf weder Tabak produzieren oder vermarkten noch Kohle- und Atomstrom herstellen oder vermarkten noch Glücksspiele betreiben. Die Werbung darf nicht sexistisch sein und muss gegendert werden.

Tabak und Glücksspiel machen ja bekanntlich süchtig. Kohle- und Atomstrom sind augenscheinlich ethisch nicht vertretbar. Wie passt dann aber Alkohol ins Bild? Alkohol macht ebenfalls süchtig und wirkt sich negativ auf die Menschen aus. Ebenso gehen mit dieser negativen Auswirkung auf die Menschen auch oft schlimme Verhaltensweisen einher. Menschen werden aggressiv, enthemmt und sexuell offensiv. Schlägereien, sexuelle Belästigungen und Sachbeschädigungen werden gerade durch Alkohol gefördert.

Es ist daher mehr als seltsam und inkonsequent, dass Tabak, Atomstrom und Glücksspiel geächtet werden, Alkohol aber völlig okay ist. Eventuell hängt dies mit den Zuwendungen und dem Sponsoring der Pfungstädter Brauerei zusammen? Dies darf aber kein Grund sein. Um die Glaubwürdigkeit des AStAs und den „guten“ Ruf des „603qm“ zu wahren oder wiederherzustellen, muss diesbezüglich konsequent gehandelt werden. Entweder werden die Sponsoringregeln der Ordnung des gewerblichen Referats 603qm der Studierendenschaft so geändert, dass auch die Produzenten der bisher vermeintlich als schlecht dargestellten Produkte im „603qm“ werben können oder die Aufzählung wird um den Satz „darf keinen Alkohol herstellen oder vermarkten“ ergänzt. Nur so entsteht eine Stringenz und die Glaubwürdigkeit wird bewahrt.

 

Antrag

Das Studierendenparlament der TU Darmstadt möge beschließen:

Das vom AStA geführte gewerbliche Referat „603qm“ darf pro Jahr nicht mehr als 50 000 Euro Verlust machen. Quersubventionen durch die Studierendenschaft sind bei diesem Betrag mit einzubeziehen.

Begründung:

Das „603qm“ hat seit seiner Gründung nie eine schwarze Null erreicht, geschweige denn Gewinne erwirtschaftet. Keiner der bisherigen ASten hat es geschafft, ein tragfähiges und wirtschaftlich vernünftiges Konzept, wie es z.B. der Schlosskeller hat, zu entwickeln. Auch die professionell angestellten Mitarbeiter des „603qm“ waren dazu in der Vergangenheit augenscheinlich nicht in der Lage. Damit das Fass ohne Boden endlich einen, wenn auch teuren, Boden bekommt, soll der maximale Verlust pro Jahr 50 000 Euro betragen dürfen.

Nur so werden die dringend notwendigen (strukturellen) Reformen und neue Konzepte erarbeitet. Die Vergangenheit zeigte, dass an veralteten und verkrusteten Strukturen lieber festgehalten wird und der Beitrag für die Studierendenschaft bzw. den AStA erhöht wird, anstatt unliebsame Reformen durchzuführen. Da 50 000 Euro einen immensen Betrag darstellen, ist der Fortbestand kulturell wichtiger, aber kommerziell weniger erfolgreicher Veranstaltungen, weiterhin gewährleistet.

 

Antrag

Das Studierendenparlament der TU Darmstadt möge beschließen:

Die Termine der Hallenversammlung des vom AStA geführten gewerblichen Referats „603qm“ werden auf der Homepage des „603qm“ und des AStAs eine Woche vor Zusammentreffen bekannt gegeben. Ebenso werden über den StuPa-Verteiler die Termine eine Woche vorher bekannt gegeben.

Begründung:

Laut Ordnung des gewerblichen Referats 603qm der Studierendenschaft hat „[j]edeR hat das Recht an der Hallenversammlung teilzunehmen“. Dies kann nicht geschehen, wenn nur einem kleinen Kreis die Termine der Hallenversammlung (rechtzeitig) bekannt sind. Auch schreien die bedenklichen Entwicklungen des „603qm“ mit dem Höhepunkt der laut Echo „einstweilen Schließung“ regelrecht nach mehr Transparenz.

Gerade im Zuge der „einstweilen Schließung“ des „603qm“ wurde von den verantwortlichen Personen regelmäßig zu Sitzungen, wenn auch recht kurzfristig, eingeladen. Man sieht also, dass es geht, wenn ein Wille vorhanden ist.

 

Antrag

Das Studierendenparlament der TU Darmstadt möge beschließen:

Der AStA soll alle von ihm bewilligten Ausgaben bis 500,- Euro bzw. in Höhe von mindestens fünf Prozent des jeweiligen Haushaltstitels in dieser Legislaturperiode auflisten und auf die AStA-Homepage stellen. Zukünftig werden diese Ausgaben in das AStA-Protokoll übernommen und ebenso extra aufgelistet und dann innerhalb von drei Tagen auf die AStA-Homepage unter einer eigenen Rubrik gestellt.

Begründung:

Die vom AStA erstellen Protokolle sind bisher nicht für jeden zugänglich. Ebenso bewilligt der AStA Ausgaben bis 500,- Euro bzw. in Höhe von mindestens fünf Prozent des jeweiligen Haushaltstitels selbständig ohne dass das Studierendenparlament bzw. die Opposition Kontrolle ausüben können. Die Legitimität und Rechtmäßigkeit der Ausgaben kann somit nicht festgestellt werden. Im Sinne einer transparenten Universität sollte der AStA hier mit gutem Beispiel voran gehen und die Bewilligungen öffentlich zugänglich machen. Ebenso verlangt das demokratische Prinzip danach, dass die Opposition und die interessierte Öffentlichkeit ihrer Kontrollfunktion nachkommen können. Dies kann nicht geschehen, wenn Informationen nicht oder nur bruchstückhaft veröffentlich werden. Da der AStA sicherlich von der Richtigkeit seiner Ausgabenbewilligung überzeugt ist, spricht nichts gegen diese Form der Transparenz. Da die AStA-Sitzungen öffentlich sind, sollten auch die dort gefällten Entscheidungen für alle öffentlich gemacht werden.

 

Antrag

Das Studierendenparlament der TU Darmstadt möge beschließen:

Die vom AStA geführten gewerblichen Referate „603qm“ und „Schlosskeller/Schlossgarten“ schließen bis zum Ende des Jahres 2012 einen Tarifvertrag mir der zuständigen Gewerkschaft, in diesem Fall mit der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG), ab.

Begründung:

Der AStA legt an seine Umwelt hohe moralische Ansprüche an. Dies ist sein gutes Recht, doch soll er selbst diesen Ansprüchen ebenfalls gerecht werden. Nur so kann die Glaubwürdigkeit des AStAs bewahrt werden. Ende vergangenen Jahres führte der AStA einen Tarifvertrag für seine Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein. Leider nicht für alle: „Dieser Tarifvertrag gilt für alle Beschäftigten des AStA mit Ausnahme der Beschäftigten der Betriebe des AStA (603qm, Schlossgarten, Schlosskeller und Papierladen) sowie der vom AStA zur Beratung beschäftigten Juristinnen und Juristen und Referentinnen und Referenten.

Gerade in gastronomischen Gewerben sind niedrige Löhne, Überstunden und ein flexibler Einsatz mit unregelmäßigen Arbeitszeiten leider oft die Regel. Hier schaffen Tarifverträge Abhilfe. Da Vertrauen gut ist, Kontrolle aber besser, sollen die genannten gewerblichen Referate des AStAs eine Tarifvertrag einführen. Natürlich ist die Vorbildfunktion ein weiterer wichtiger Faktor und sendet wichtige Signale an die Gesellschaft. Gerade das „603qm“, das nach eigener Aussage „eines der hochwertigsten Kulturprogramme Hessens“ bietet, darf sich an dieser so wichtigen Stelle nicht aus der Verantwortung stehlen.

Des Weiteren soll gesagt werden, dass den gewerblichen Referaten eine gewisse Freiheit zukommt und zukommen muss, aber der AStA den Rahmen festlegt. Gerade bei einer gesellschaftlich so wichtigen wie auch momentan brisanten Frage, darf sich der AStA nicht aus der Verantwortung stehlen. Der AStA muss Farbe bekennen und mit gutem Beispiel voran gehen. Freiheit bedeutet nicht Freiheit bzw. Abkehr von Verantwortung. Vielmehr müssen dieser Verantwortung die genannten gewerblichen Referate des AStAs nun endlich gerecht werden.

Im Übrigen soll auch so schnell wie möglich ein Tarifabschluss für die restlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AStAs angestrebt werden. Dies schließt also den Papierladen und die vom AStA zur Beratung beschäftigten Juristinnen und Juristen bzw. die Referentinnen und Referenten mit ein.

 

Antrag

Das Studierendenparlament möge beschließen:

Die vom AStA erstellen Protokolle der AStA-Sitzungen werden innerhalb einer Woche nach Stattfinden der jeweiligen Sitzung transparent und für jedermann zugänglich auf die Homepage des AStAs gestellt.

Begründung: 

Die wöchentlich stattfindenden AStA-Sitzungen werden seit Oktober 2010 auf Initiative der damals noch im AStA vertretenen Juso Hochschulgruppe protokolliert. Da der AStA im Auftrag und im Interesse der Studierenden zu handeln hat und entsprechende Mittel von ihnen zur Verfügung gestellt bekommt, haben die Studierenden auch ein Anrecht darauf zu erfahren, wie und welche Entscheidungen im AStA (über die Mittelverwendung) zustande kommen.

 

 

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